Mittwoch, 11. Juli 2012

Sheep´s Head; zweiter Anlauf

Die Halbinsel Sheep´s Head, zwischen Bantry Bay im Norden und Dunmanus Bay im Süden gelegen, ist ca. 1,5 Autostunden von Kenmare entfernt. Ein Tagesausflug also.

http://peninsula.ie/index.php?option=com_content&view=article&id=28:welcome-to-peninsula-properties&catid=8:welcome&Itemid=4


Blick vom Caher Pass auf die Bantry Bay

Heute (11.7.12), nach fast drei grauen Wochen mit häufig recht ungemütlichem Nieselregen, bei grandiosem Wetter.

Dunmanus Bay, 20. Sept. 2008






Genauso wie 2008.











Ahakista, 4. 7.2012
The Ahakista pier is the 'in place' for the youth to hang out
in the summer months - Ahakista's answer to the Cote d'Azur!
(lokaler Werbetext)


Und wesentlich besser, als bei unserem ersten diesjährigen Sheep´s Head Ausflug noch in der letzten Woche.







Ahakista, Heron Gallery

Heron Gallery and Café:
Was hilft bei solch einem Wetter der tolle Biergarten (nicht im Bild). Statt dessen: heiße Suppe! Sehr lecker!






Eine Woche später:
blauer Himmel und Wolken, wie mit dünnem Pinselstrich gemalt:  ......

 









.... das kommt doch schon viel besser!

Sheep´s Head: Dunmanus Bay
und Kilcrohane






Und wo es aussichtsmäßig richtig schön ist, .....








Pass-Straße am Seefin Mountain




..... wird´s hier in Irland auch öfter mal monumental - religiös.







so grau das Haus links wirkt: es beherbergt das
Alice West Centre und: .... ein Café mit frischen Scones!










Weiter geht´s
Richtung






Häuser unterhalb vom Sheep´s Head Visitor Center






Sheep´s Head Lighthouse
im äußersten Westen












der Halbinsel.







Der Hubschrauber-
landeplatz (siehe: .....

genau hin!)










beim Lighthouse wird













 gerade gemäht.






next stop: America ..........!







 Kurze Pause,







 




dann geht´s








weiter auf dem








September 2008
Apropos "gefährlich" -  siehe unten: kleiner Nachtrag!)






abschnittsweise echt ;-) gefährlichen,


















aber stets gut gesicherten








Sheep´s Head: Lighthouse Loop





Lighthouse - Loop






 zum










Visitor Center





Oldtimer Rally 2008








(fast) am Ende






von Sheep´s Head.








Kleiner Nachtrag zum Thema "gefährliche Wanderungen auf Sheep´s Head":

4.7.2012, leicht bewölkter Himmel. Wir müssen mal raus! Ab nach Sheep´s Head. Haben wir von unserem Ausflug 2008 in guter Erinnerung.

Kurz bevor die nördliche Küstenstraße entlang der Bantry Bay zum Seefin, dem mit gerade mal 345 Meter höchsten Berg von Sheep´s Head, hochführt, machen wir an einem kleinen, eher unscheinbaren Pier eine kurze Pause. Und werden von zwei Frauen, Wanderinnen mit Tagesgepäck, angesprochen. Offensichtlich wissen sie nicht mehr, wo sie sind.

Nachdem wir das mit Hilfe unserer Wanderkarte klären konnten, waren wir doch etwas erstaunt. Sie wollten auf die südliche Seite von Sheep´s Head, wir waren auf der nördlichen. So verlaufen kann man sich doch gar nicht, auf einer - wirklich kleinen - Halbinsel mit sehr gut beschilderten Wanderwegen bei zwar grauem Himmel aber völlig freier Sicht. Oder doch?

Man kann! Wobei "verlaufen" nicht ganz das richtige Wort ist. Die beiden waren bereits seit viereinhalb Stunden unterwegs und die Wege waren von den vielen Regengüssen der letzten Tage  nass. Sehr nass. An einigen Stellen - so haben sie erzählt - fast knietief. Und so rutschig, dass in südliche Richtung kein Abstieg vom Grad-Wanderweg möglich war.

Zumindest einer von den beiden, Mitte sechzig war sie, stand die Angst, schon beim nächsten Schritt wieder ausrutschen und gar hinfallen zu können, noch ins Gesicht geschrieben. Letztlich blieb ihnen also gar nichts anderes übrig, als den Abstieg in die völlig falsche, nördliche, Richtung zu nehmen. Denn der war nicht ganz so knochenbruch - verdächtig glipschig.

Was in der kleinen, mal gerade um die 300 Meter hohen "Berg"-Welt von Sheep´s Head wie  gemütliche Sonntagswanderwege aussieht, kann richtig unangenehm werden. Hubschrauber-Rettungseinsätze - mehrfach im Jahr! - eingeschlossen.

Für "unsere Beiden" und ihr Handgepäck reichte ein PKW-Einsatz zum vorgebuchten B&B; ihr schweres Reisegepäck war bereits dort.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Ihr könnt uns mal .........!



Ihr* könnt uns mal: 

* Regentropfen






................ den Buckel runter rutschen!








Der Irlandman (http://www.irelandman.de/-2.6.12) und wir haben „es in den ersten zwei Juni Wochen …. nicht so empfunden, doch die Meteorologen bezeichnen den diesjährigen Juni als einen der feuchtesten seit Beginn der Aufzeichnungen, in dem viele Regionen des Landes das 2,5-fache der durchschnittlichen Niederschlagshöhe abbekommen hatten. Und auch für den nun begonnenen Juli gilt: ….. wenig Hoffnung auf Besserung. In seiner ersten Hälfte werde es bei Temperaturen unterhalb von 20 °C ein paar warme, sonnige Perioden geben, doch Regen und Schauern seien nie weit weg.“ Irlandman


Mehr zum Thema „Sommer ist, wenn der Regen wärmer wird“: 



Kleiner Nachtrag:

"Es regnet in Irland. Da muss man als Bischof handeln, sagte sich der Oberhirte der Diözese Ferns Denis Brennan, nachdem eine Landwirtschaftsschau in seiner Grafschaft abgesagt wurde und ein Bauer ihm gegenüber Ernteausfälle beklagt hatte. Und so startete er gestern eine Kampagne, in der er für dieses Wochenende zum privaten und gemeinschaftlichen Gebet gegen den Regen auffordert."
gefunden:
http://www.irelandman.de/  (13. Juli 2012)

Freitag, 22. Juni 2012

Molly Gallivan´s - tierisch gut!






Molly Gallivan´s: touristisch …... keine Frage!













 Aber tierisch gut!







Besonders haben wir uns über die liebevolle Art gefreut, mit der uns Stephen und Frances auf die kleinen Besonderheiten auf ihrer Farm hingewiesen haben. Die man übrigens kostenlos besichtigen kann.




Und es gibt sogar noch Brot für die Kinder mit auf den Weg. Damit dürfen sie dann die Tiere füttern - wirklich!


 






Molly Gallivan´s Cottage liegt auf der Strecke zwischen Kenmare und Glengarriff. In Bonane.








Eigentlich überhaupt nicht zu verfehlen: http://www.mollygallivans.com/
 



















Wer .......












folgt uns denn da?










Was?
Noch ein Esel?
Und sogar ´ne Kuh?



Mittwoch, 6. Juni 2012

Dunboy Castle und the "Bere-Island-Lighthouse-Walk"


Unscheinbar aus dieser Perspektive:
Die (!) €-Ruine Irlands (links)



Gestärkt vom Burger-Teller aus dem "Copper-Kettle" (siehe nächsten Post - also den etwas älteren) geht´s weiter Richtung Dunboy Castle






 






und einem unserer Lieblingswege in der Nähe von Castletown.











 Mit













immer wieder
abwechslungs-
reichen


Juni 2012











Blickmöglich-keiten  auf den Hafen







und Richtung Bere Island.

















Den "Bullig Bay Loop" könnten man auch umtaufen in "Dunboy Ruinen Loop".









Ruine I: Dunboy Castle, das Echte: Sitz des letzten unabhängigen gälischen Stammesfürsten und seines Clans.


Von englischen Truppen dem Erdboden gleichgemacht. Zu sehen sind noch ein paar Meter kaum restaurierter, grün umrankter Mauer.

Einst bewohnt von Donal Cam O’Sullivan, 


der Anno 1602 mit 1000 Getreuen gen Leitrim floh. Überlebt haben weniger als 50 von ihnen (“The Great Retreat”). Eine der unzähligen Niederlagen der Iren gegen ihre Nachbarn.




Ruine II:
Dunboy Castle, vorm. Puxley Mansion. Der Nachbau. (1)

2006, zur Zeit des „Keltischen Tigers“, geplant als ****** (6!-) Sterne-Hotel. 



Das erste in Irland. Angedachte Übernachtungskosten: 535.-€. (Pro Nacht – nicht etwa für´s verlängerte Wochenende).






Ein Spottpreis dagegen die 5.- € Besichtigungsgebühren (für zumindest ein, zwei Stunden Castle-Genuss).

Einige Interessierte müssen da allerdings schon auftauchen, um die mindestens 50 Mio. bisher verbauten (und stillgelegten) Euros wieder einzunehmen.







(1) Puxley Mansion:

„Im Jahr 1812 hatte John Puxley, ein englischer Landlord, damit begonnen in den Minen von Allihies Kupfer abzubauen. Einige Jahrzehnte später verwirklichte der dank des Kupfers zu immensem Reichtum gekommene “Copper John” seinen größenwahnsinnigen Lebenstraum. Er baute den besten, größten und schönsten Landsitz weit und breit – manche sagen, in ganz Irland. Puxley Mansion geriet zum grotesken Triumph – nur einen Steinwurf vom echten alten Dunboy Castle entfernt.

Die IRA beendete die Ära Puxley im Unabhängigkeitskampf auf ihre Weise. Mit der Fackel.“









Ein paar hundert Meter weiter:

EU-Mittel - hier?

Auch versenkt?



 






Eher scheinen sie sinnvoll angelegt:








Reenagross-Park, Kenmare






Hier im Südwesten Irlands finden sich oft ganze Wälder












aus verwilderten Rhododendren. Oft farbenprächtig anzusehen.Leider aber ("als invasive Neophyten" - Wikipedia) eine Gefahr für die Artenvielfalt.





Die Rodungen hier haben zudem noch den schönen Effekt, das der Blick wieder frei ist











auf die Bullig Bay und den












Leuchturm von Bere Island;








August 2010





vielleicht einem
unserer nächsten Ziele.















(Zu erreichen von
Castletownbere-
haven)